Die ersten Kolonien im Herzogtum wurden im Amt Gottorf angelegt. Es ist nicht genau bekannt, wie viele Kolonien sich in der Planung befanden. Aber Doktor Johl Gottfried Erichsen, von der Alheide kommend, spielte eine maĆgebliche Rolle bei der Kolonisierung. Er hatte auf seinen Erkundungsreisen durch das Land festgestellt, dass āhier […]
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1762 wurde in Russland der Zar ermordet, und seine Witwe bestieg als Katharina II. den Thron. Sie begann sofort mit Reformen in dem etwas rückstƤndigen Riesenreich. Dazu gehƶrte auch die Besiedlung weiter, bisher ungenutzter FlƤchen, die nun landwirtschaftlich genutzt werden sollten. Ebenso wie in DƤnemark dürften auch ihr die Vorgehensweise […]
Obwohl nun festgelegt war, wo der Einzelne āauf eigenem Acker” mit der Arbeit beginnen konnte, gab es erneute Schwierigkeiten: Für die jetzt schon enttƤuschten Kolonisten, die so manche der groĆen Versprechungen nicht erfüllt sahen, stand kein Haus auf der Heide zur Verfügung, um ihnen einerseits den weiten Weg aus den […]
Die am Rande der Heide wohnenden Einheimischen standen von Anfang an den PlƤnen der Urbarmachung skeptisch gegenüber und hielten diese für Geldverschwendung, da der Boden nichts hergeben würde. Noch grƶĆer wurde ihre Ablehnung, als Landmesser auftauchten, um auf den ausersehenen FlƤchen das Kolonistenland zu vermessen. Dabei kam es hƤufig zu […]
Das vorlƤufige Ziel der Reise war Altona, wo die Ankommenden von den kƶniglichen Beamten empfangen und versorgt wurden. Hier fanden die ersten Trauungen in der neuen Heimat statt, und auch das versprochene Tagegeld wurde ausgezahlt. Den weiteren Transport in das Herzogtum Schleswig übernahmen einheimische Bauern mit ihren Fuhrwerken, die zwangsverpflichtet […]
Die ersten angeworbenen Neusiedler waren für die Alheide im nƶrdlichen Jütland bestimmt. Sie machten sich im SpƤtsommer 1759 von Frankfurt aus auf den Weg und trafen im Oktober in Viborg und Fredericia ein. Zuvor waren sie von Herrn Moritz mit āReisepƤssenā und einer Wegempfehlung ausgestattet worden. In grƶĆeren Gruppen machten […]
Der mit der Werbung beauftragte Johann Friedrich Moritz wurde gleichzeitig zum āLegationsrath” ernannt. Da ihm für jeden Geworbenen eine PrƤmie zugesagt worden war, machte er sich sofort an die Aufgabe. Er sandte Werber aus, die anfangs im Gebiet südlich von Frankfurt – dem āDarmstƤdtischen” und auch im Odenwald das Angebot […]
Die Auswirkungen des DreiĆigjƤhrigen Krieges (1618-1648) sowie der sogenannte Polackenkrieg (1657-1660), die grassierenden Viehseuchen, die Opfer, welche die Pest forderte, der Nordische Krieg (1700-1721) und die verheerenden Sturmfluten hatten zur Folge, dass der dƤnische Gesamtstaat mit dem Herzogtum Schleswig nahezu bankrott war. Die HƤuser in den entvƶlkerten Dƶrfern waren zum […]
Die Ausstellung in der Idstedt Gedenkhalle mussten wir leider schlieĆen. Ein digitales Museum wird vorbereitet. Das Begleitheft zur Austellung “Heide und Moorkolonisation” wurde digital aufbereitet und kann nun hier eingesehen werden.
Die Kolonisten verlassen die Landschaft Angeln. Wo sind sie geblieben? Verehrte GƤste der Kolonisten-Ausstellung, Vor 250 Jahren begann die Kolonisation der dünnbesiedelten Heide- und Moorregionen im damaligen Herzogtum Schleswig. Aus vielen Teilen des Heiligen Rƶmischen Reiches machten sich Menschen auf, dem Ruf des DƤnischen Kƶnigs Friedrich V. zu folgen, um […]
2019 – Die Gemeinde Jƶrl mƶchte mit Unterstützung des Arbeitskreises Plaggenhacke den Jƶrler Landschaftspfad wieder attraktiv und informativ gestalten. Die Gemeinde Jƶrl errichtete vor ca. 20 Jahren in Zusammenarbeit mit Herrn Christian Winkel, Arbeitskreis Plaggenhacke, den āJƶrler Landschaftspfadā. Dieser Pfad ist ein Rundweg über 10 Kilometer durch ein Teilgebiet der […]
In GroĆjƶrl wurde vom Arbeitskreis Plaggenhacke ein neuer Gedenkstein enthüllt. Spender aus den USA, Sibirien und Deutschland. Jƶrl | Der Arbeitskreis Plaggenhacke, Kolonisten- und Familienforschung, dem zurzeit 240 Mitglieder angehƶren, hat in der Gemeinde Jƶrl einen Gedenkstein für die Kolonisten im ehemaligen Herzogtum Schleswig errichtet. Anhand dieses Steins soll ein […]